22. August 2011 10:00
© Zeidler, Bruna / TZ Österreich
Festival. „Unser letztes Konzert musste wegen der Belgien-Katastrophe abgesagt werden. Unsere Gedanken sind bei den Toten. Und nicht nur seit Donnerstag wissen wir: Jeder Tag, an dem wir aufwachen dürfen, ist ein guter Tag.“
Gänsehaut-Tribute der Foo Fighters für die Pukkelpop-Opfer am Frequency-Festvial. Nirvana-Legende Dave Grohl fand zwischen epochalen Hardrock-Hymnen (Learn to Fly, Times Like These) auch Zeit zur Besinnung und lieferte mit These Days eine tränenreiche Widmung an die Belgien-Opfer. Das emotionale Highlight eines Sensationskonzerts. Nach sechs Jahren Austroabstinez erwiesen sich die Foos in St. Pölten mehr als zwei Stunde lang und bis weit nach ein Uhr früh als Hardrock-Großmacht: ausufernde Gitarren-Soli inmitten der Fans, Schlagzeug-Exzesse und Akustik-Einlage mit Best of You.
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Frequency Festival 2011: Fotos vom Donnerstag und Freitag


Frequency Festival 2011: Fotos vom Samstag


2012 kommen Ärzte
Das würdige Finale eines Rekordfestivals bei 33 Grad: 140.000 Fans, das sind um 20.000 mehr als erwartet, rockten zu Beady Eye (am 13. 10. auch beim Österreich-Konzert in Wien), Seeed und Deichkind. Bis auf 18 Minuten Regen-Stopp bei Elbow und einige Schnittwunden vom Baden in der Traisen keine gröberen Vorkommnisse. 2012 steigt Frequency von 16. bis 18. August – mit den Ärzten.
➜ Beady Eye, 13. 10., Wien, Gasometer, Tickets (ab 9 Uhr) O1/96 0 96-888.
Die Tops und Flops von St. Pölten
Foo Fighters: Bester Headliner in 11 Jahren Frequency
3 Feet Smaller: 30.000 Fans bei Wiener Fun-Punk
Beady Eye: Lässig, präpotent – Liam kultig wie nie
The National: Auf CD eine Sensation, live extrem flau
Carl Barat: Doherty-Partner verstörte mit Suizid-Pop
Kate Moss: Absage wegen der Belgien-Katastrophe